HopsaLA? Ein bisschen Geschichte...

Warum heißen wir eigentlich HopsaLA? Vor etwa vier Jahren hatte Sascha die Idee zur Gründung einer Hofgemeinschaft für Alleinerziehende Eltern, da er selbst seit sechs Jahren alleinerziehender Vater mit einem Seiner Söhne ist. Fast so lange gibt es auch schon die Homepage www.hofgemeinschaft-hopsala.de. HopsaLA wurde als Abkürzung für Hofprojekt sozial alternativen Lebens Alleinerziehender verwendet. So haben sich Angela und Sascha auch auf dem Wege kennengelernt, das vor dem Hause in der Iburger Straße ein Schild von einem Immobilienmakler stand mit der Aufschrift: Zu vermieten!" Also klingelte Sascha einfach einmal und es entwickelte sich ein munteres Gespräch mit Angela an der Türe, was um es kurz zu machen bis zum heutigen Tage zu unserer Lebens- und Arbeitsgemeinschaft führte. Diese Seite und ihre Unterseiten waren damals die Grundlage für die Idee, die hinter dem damaligen "HopsaLA - Projekt" stand, darum soll sie hier auch stehen bleiben und in Ehren gehalten werden, denn bis auf die Ausrichtung auf Alleinerziehende deckt sich unser heutiges Konzept des Zusammenlebens mit dieser Idee in vielen Punkten, denn wir leben und arbeiten mit Menschen, die mit dem klassischen Familienbild leider nicht so glückliche Erfahrungen verbinden oder die dieses eben nie hatten. So entschieden wir uns also das "HopsaLA" zu behalten und denken fieberhaft darüber nach wie wir das letzte "A" wohl sinnhaft verwenden, aber wir leben auch ganz gut wenn wir keine Lösung finden... :-)

Ein Ersatz für die klassische Familie mit ganz viel Natur...

Angelina Engel 1
Angelina Engel 1 Quelle: Melling liudmila/ www.pixelio.de

 

Wir sind bis jetzt zwei Alleinerziehende, die sich in den Kopf gesetzt haben, eine Lebensgemeinschaft für alleinerziehende Eltern auf einem Bauernhof zu gründen. Wir stellen uns vor, eine recht große Hofanlage zu pachten um dort gemeinsam  vier bis fünf Einelternfamilien einen Selbstversorgerhof zu betreiben, auf dem wir selbst Obst und Gemüse anbauen, ein paar Hühner, Schweine und andere Nutztiere halten. Wir wollen hier eine Gruppe ins Leben rufen, die über eine einfache Wohngemeinschaft hinausgeht, denn wir glauben fest daran, dass man durch gemeinsames Arbeiten und Leben auf einem solchen Hof eine Ersatzfamilie erzeugen kann, die uns und unseren Kindern Rückhalt, Zusammengehörigkeit, Wärme und ein friedliches Zuhause bietet, in dem man sich angenommen und angekommen fühlen darf.

...ein Gewinn für Groß und Klein

Das Leben auf dem Hof lehrt unsere Kinder in einer familienähnlichen Gemeinschaft ihren Platz zu suchen und zu finden und lässt sie direkt erleben, wie lohnend und befriedigend es sein kann, sich zu beteiligen und sich in eine Gruppe einzubringen. Es gibt ihnen außerdem die Chance, die Natur mit allen Sinnen entdecken und leben zu lernen. Uns bietet es auch die Möglichkeit wieder flexibler auf die Herausforderungen des täglichen Lebens zu reagieren. Zudem lassen sich viele sonst unerschwingliche gesunde und nahrhafte Lebensmittel in absoluter Bioqualität einfach selbst herstellen und wir lernen wieder Dinge sehr ursprünglich zu erzeugen und mit möglichst wenig bis gar keinen chemischen Zusätzen auszukommen, wenn wir das wünschen.

Gemeinsam statt einsam...

Vieles, was  wir uns und unseren Kinder gerne gönnen würden, zum Beispiel Urlaube, gute und absolut gesunde Ernährung oder einfach nur einen Garten zum herumtollen und spielen, Dinge die für viele Familien eine einfache Selbstverständlichkeit haben, sind für uns kaum erschwinglich, und wenn doch dann opfern wir wiederum viel Zeit in einen zumeist unterbezahlten Job, die uns dann wieder bei der Beschäftigung mit dem/den  Kind/ern oder im Haushalt, oder eben einfach für uns selbst fehlt. Zudem haben wir auch eigene Wünsche und Ziele, die wir nur für uns selbst gerne realisieren würden, die mit dem Zeitpunkt zu dem wir alleierziehend weren in weite Ferne rücken. Einfach abends einmal weggehen, einen regelmäßigen Kurs besuchen oder auch bloß einem Elternabend in der Schule beiwohnen sind für viele von uns echte Herausforderungen, die einen riesigen organisatorischen Aufwand.

 

Wir glauben, all diese Dinge und noch viel mehr sind möglich,  wenn wir ein geeignetes Objekt finden und ein Konzept mit klaren Regeln und einer transparenten Struktur entwickeln. "Geben ist seliger denn Nehmen" soll hier ein Grundmotto sein, denn jedes Mitglied einer Gruppe, das vollen Einsatz zeigt, wird garantiert von dem Ertrag des gemeinsamen Handelns profitieren.

...denn starke Eltern haben starke Kinder

Das Alleinerziehende wieder Zeit für sich haben und im Grunde auch zu sich selbst finden, eigene Ziele entwickeln können, ist einer der Grundpfeiler der Idee von HopsaLA, denn glückliche und gesunde und starke Kinder brauchen glückliche und gesunde Eltern. Unter anderem um dies zu realisieren, wollen wir eine "Hofomi" mit in unser Konzept aufnehmen, die einerseits den Mamas und Papas mit Rat und Tat mit all ihrer Erfahrung zur Seite stehen soll, gerne auch mal Kinderbetreuungszeiten übernimmt oder die Kinder mit Geschichten aus alten Zeiten erfreut.