Bienen als pädagogisches Konzept

Viele Menschen denken beim Anblick von Bienen als erstes an lästige Insekten, die dazu noch stechen können und haben gehörigen Respekt vor den kleinen Tierchen. Die Wenigsten werden wohl als allererstes an Honig denken oder daran, wie wertvoll die Bienen für unser Leben sind wenn ihm eine begegnet.

Doch spätestens, wenn man anfängt zu erzählen von Königinnen, von Völkern und von Wabenbau und die von Bienen gebauten Waben zeigt wird die Angst zu einer kleinen Neugierde die allerspätestens nach dem ersten Löffel frischen Bienenhonigs in eine Art Fazination und eine gehörige Portion Respekt für diese Tiere und ihre kleine Welt umschlägt. Und in den allermeisten Fällen wird selbst der vorher für völlig undenkbar gehaltene Gang zu unseren Völkern und das erste Erleben der Öffnung eines Bienenstocks mit bis zu 60 000 Bienen zur Lehrstunde über die eigene Angst und deren Bewältigung. Dieses Erlebnis bleibt lange in Erinnerung und lässt keinen wirklich kalt, da man sich innerhalb von wenigen Augenblicken zwei absolut menschlichen Urgefühlen stellt, seiner Angst und seiner Neugierde und einer Ursprügnlichkeit der Natur, die man selten so hautnah zu spüren bekommt!

Angst ist kein guter Ratgeber...

So hat es wahrscheinlich jeder schon einmal als Kind zu hören bekommen. Angst hat in unserer modernen Gesellschaft eigentlich keinen guten Stand und wird allzu oft als Schwäche interpretiert. Doch Angst ist eine völlig natürliche Reaktion wenn wir etwas nicht einschätzen können oder wir uns einer Situation nicht gewachsen fühlen und das ist auch gut so.

Bienen sind da ein sehr gutes Beispiel: "Die Dinger fliegen und das auch noch ziemlich flott und unberechenbar und sie können mich stechen, wann immer sie wollen!" , so die Aussage meiner Tochter. Da ist Angst erst einmal völlig begründet, also ist Angst doch ein guter Ratgeber, stimmt!

Doch jetzt kommt das große Aber! Wie sind wir Menschen dahin  gekommen wo wir heute stehen? Viele, viele Menschen haben seit Anbeginn der Menschheit immer wieder die Grenzen des Machbaren gesucht und überschritten, genauso wie jedes Kind dies täglich tut und das ganz oft einfach nur aus reiner Neugierde. Und jeder von uns kann sicher recht schnell ein paar Dinge im Leben  aufzählen, bei denen er seine Angst plötzlich verloren hat oder diese gar nicht gespürt hat, obwohl er eigentlich Angst hätte haben müssen.


Service 2

Mihi quidem Antiochum, quem audis, satis belle videris attendere. Hanc igitur quoque transfer in animum dirigentes.


Service 3

Tamen a proposito, inquam, aberramus. Non igitur potestis voluptate omnia dirigentes aut tueri aut retinere virtutem.